Blogeintrag

Bittere Niederlage

Am Samstag reiste unsere zweite Mannschaft zur FSG Salza III. Unser Team musste der außerordentlich angespannten Personalsituation Tribut zollen und meldete das „Norweger-Modell“ an. Es wurde als neun gegen neun gespielt.

Torlos in die Kabine

Unsere Mannschaft begann zielstrebig in Richtung des Salzaer Tors und kam vor allem durch Schüsse aus der zweiten Reihe etwa durch Paul Biller, Florian Röger oder durch den ehemaligen langjährigen Kapitän von GWU II Sandro Elter, der heute ein starkes Comeback feierte. Größte Chance im ersten Durchgang besaß ebenso unsere Mannschaft: Oppenberger setzt sich auf rechts stark durch, legt quer auf Rosenstock, der den Ball aber knapp auf der falschen Seite neben den Pfosten setzt – das hätte das 0:1 sein müssen! Es spielt weiter nur unsere Mannschaft. Salza probiert sich sporadisch in Angriffen, kommt aber nicht gegen die gut staffelte Dreierkette um Sascha Pflug, Paul Biller und Justin Gerard Töpfer an. Doch auch auf der Gegenseite bleibt unser Team ein Tor schuldig, vor allem weil es dem letzten Pass oftmals an Genauigkeit fehlte. So ging es torlos in die Kabine.

Ein Treffer reicht

Nach dem Seitenwechsel kommt unsere Mannschaft besser aus der Pause und hätte durch Rosenstock, der einen Querschläger von Steiner direkt nimmt, aber nicht richtig trifft, zum zweiten Mal in Führung gehen müssen. In der 55. Minute dann plötzlich das 1:0. Ameen kann sich durchsetzen, scheitert im ersten Versuch noch am starken Tom Eschner, der aber beim Nachschuss machtlos ist. Danach spielt dann wieder unsere Mannschaft, die sich durch das Gegentor wenig schocken lässt und durch Oppenberger und Biller jeweils von der Strafraumgrenze gute Einschussmöglichkeiten hat. Auch Rosenstock, der das Toreschießen innerhalb von einer Woche verlernt zu haben schien, hätte noch zwei Tore beisteuern müssen, aber seine Abschlüsse werden von Teichmann pariert. Pech kommt dann auch noch hinzu: Röger hebt einen Ball gefühlvoll aus 13 Metern über den Keeper, aber leider auch gegen die Latte. Auch Steiners Abschluss von der Strafraumkante kann Teichmann im Nachfassen parieren. Auf der Gegenseite kommt Salza noch einmal gefährlich vor das Gästegehäuse, doch „Katze“ Tom Eschner kratzt einen Kopfball aus fünf Meter Entfernung von der Linie, als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Spektakulär wurde es dann zum Schluss noch einmal: Eschner war zunächst für eine Ecke mit aufgerückt, die jedoch geklärt werden konnte. Den nachfolgenden langen und hohen Ball der Gastgeber klärte der zurückeilende Eschner dann noch fix selbst, als er vor dem einschussbereitem Stürmer 20 Meter vor dem eigenen Gehäuse kurz in den Legendenmodus schaltete und per Fallrückzieher die Situation entschärfte. Am Ende nützte aber auch diese Ballakrobatik nichts und es bleibt beim 1:0.

Fazit

Dieses Spiel darf man niemals verlieren. Man ist 85 Minuten die drückend überlegenere Mannschaft. Man hat mehr Spielanteile, die besseren Spielzüge, mehr und die besseren Torchancen. Am Ende reicht den Gastgebern ein lichter Moment, um die Partie für sich zu entscheiden. Auch weil u.a. allein der Schreiberling dieses Berichts selbst hätte 3-4 Tore beisteuern müssen, aber am Ende doch die Null stand – nur auf der falschen Seite.

Die Mannschaft

01 Tom-Franz Eschner (C) – 17 Paul Biller, 13 Sascha Pflug, 15 Justin Gerard Töpfer – 06 Sandro Elter – 08 Oliver Steiner, 11 Chris Oppenberger, 03 Florian Röger – 10 Tim Rosenstock

Tore

55.min 1:0 Ameen

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