Blogeintrag

Eingebrochen

Als klarer Außenseiter ging unsere Reserve in die Partie gegen Aufstiegsaspirant SV Germania Heringen. Wieder einmal musste das Trainerteam einige Umstellungen vornehmen.

Beton anrühren und kontern klappt nicht

Defensiv wollte man beginnen und den Kasten hinten erst einmal sauber halten – so die ausgegebene Devise. Heringen sollte anrennen und über Konter wollte man das eigene Offensivspiel beleben. Soviel zur Theorie. In der Anfangsphase sah das Spiel dann auch tatsächlich so ähnlich aus. Heringen hatte mehr Spielanteile und unsere Mannschaft zog sich weit in die eigene Hälfte zurück, lediglich unser Umschaltspiel funktionierte nicht so schnell wie man sich das vorgestellt hatte. Die erste Chance der Partie gehört dennoch den Gästen. Eine Schlegel-Flanke befördert Rosenstock aus zehn Metern volley über den Kasten. Danach wird Heringen besser und gewinnt immer mehr die Oberhand in der Partie, auch weil unserer Mannschaft einfach zu wenig mit dem Ball einfällt und kein konstruktives Spiel nach vorn stattfindet. Nach einer knappen halben Stunde dann die Heimführung. Biedler setzt sich im Strafraum durch und hämmert den Ball ins Tor – nichts zu machen für Eschner im Tor. Kurz vor der Pause dann die dicke Chance zum Ausgleich: Stefan Gerlach wird von Pape freigespielt, tritt beim Abschluss aber in die Erde, so dass die Kugel knapp neben das Heringer Tor geht.

2:0 als Genickbruch

Nach dem Seitenwechsel beginnt unsere Mannschaft wie ausgewechselt und rennt auf das Heringer Tor an. Der eingewechselte Oliver Steiner setzt mit einem Kracher ans Lattenkreuz das erste Ausrufezeichen. Auch Gerlach kann keine seiner drei Chancen im Tor unterbringen. Und so kommt es wie es kommen musste: Heringen kontert, der Stürmer wird im Strafraum zu Fall gebracht und Ron Kleemann verwandelt den Elfmeter zum 2:0. Danach verliert unsere Mannschaft zusehends den Kopf. Viele unnötige Ballverluste, wenig Ideen im Offensivspiel und ein Motivationseinbruch sorgen dann für drei weitere Geschenke, die den Endstand auf 5:0 hochschrauben.

Fazit

Insgesamt zeigte sich die Mannschaft schlechter als noch vor einer Woche. Viele Spieler fanden nie richtig ins Spiel. Trotzdem war man nah am Ausgleich dran. Nach dem 2:0 darf man sich jedoch nicht so hängen lassen. Mit einer besseren Mannschaftsleistung wäre hier auch mehr drin gewesen.

Die Mannschaft

01 Tom-Franz Eschner – 15 Justin Gerard Toepfer, 06 Mathias Rosenhahn, 09 Kevin Schlegel – 02 Christoph Böhme, 17 Paul Biller (60.min 11 Patrick Geiseler) – 05 Tobias Pape, 16 Stefan Gerlach, 13 Sascha Pflug (C) – 07 Christian Fuhrmann (70.min 18 Christian Gerlach) , 10 Tim Rosenstock (46.min 08 Oliver Steiner)

Tore

28.min 1:0 Biedler
55.min 2:0 Kleemann
69.min 3:0 Sauerbier
76.min 4:0 Kauschke
88.min 5:0 Biedler

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