Blogeintrag

Es gibt keinen Fußballgott

Nach der Reserve musste es auch unsere erste Mannschaft mit Glückauf Bleicherode aufnehmen und hatte es nicht weniger leicht. Neben der langen Ausfallliste, stimmte die Tatsache auf den souveränen Tabellenführer zu treffen, nicht gerade positiv.

Kühlewind mit der Erlösung

Doch das Spiel sollte anders verlaufen. Von Beginn an übernahm unser Team die Spielkontrolle. Die Defensive stand sicher, ließ keine klare Torchance für die Bleicheröder zu. Mehr als Fernschüsse flatterten nicht Richtung Trump-Gehäuse. Auf der Gegenseite kam man immer wieder zu gefährlichen Torchancen: So war es der sehr agile Ezekiel Tchete, der gleich zweimal vor Schulze im Bleicheröder Kasten auftauchte, einmal an diesem scheiterte und einmal knapp über das Tor schoss. Auch Kühlewind sorgte für den nächsten Schockmoment in der Bleicheröder Defensive, als sein Distanzschuss nur an den Pfosten krachte – Schulze wäre da nicht mehr rangekommen. Kurz vor der Halbzeit dann die Führung: Kühlewind wird auf Reisen geschickt und netzt eiskalt zum hochverdienten 1:0 ein.

Alu rettet Bleicherode

Nach dem Seitenwechsel ändert sich das Bild nicht. Unsere Mannschaft bleibt spielbestimmend, lässt hinten nahezu nichts zu und taucht immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Nach 66 bzw. 68 gespielten Minuten aber passiert das Unfassbare, aus dem Nichts erzielt Bleicherode das 1:1 bzw. sogar das 1:2. Die Antwort der Gastgeber: Wütende Angriffe Richtung Bleicheröder Tor. Zunächst ist es wieder Tchete, der eine Eingabe aus kurzer Distanz knapp über das Tor setzt. Dann ist Pape frei durch, überlupft den Keeper und leider auch knapp am Gehäuse vorbei. Auch Christoph Kühlewind taucht nochmal vor dem Gehäuse auf, sein Schuss geht aber nur ans Außennetz. Kurz vor Schluss ist es dann Marc Amling, dessen Schuss nur an die Latte knallt und der Nachschuss auf der Linie geklärt wird. So bleibt es am Ende bei einer vollkommen unverdienten 1:2-Niederlage.

Fazit

1:2 verloren und man weiß nicht wie. Unser Team blieb über 90 Minuten das klar spielbestimmende Team, verbucht allein sechs, sieben hundertprozentige Torchancen. Lässt Bleicherode keine echte Torchance zu und trotzdem steht man am Ende mit leeren Händen da. Wer dieses Spiel gesehen hat, der weiß nicht wie Bleicherode es gewinnen konnte – so hätten sich die Gäste an diesem Tag auch über eine 6:2 oder 7:2-Klatsche nicht beschweren dürfen.

Tore

40.min 1:0 Christoph Kühlewind
66.min 1:1 Benkenstein
68.min 1:2 Benkenstein

 

 

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