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SG verliert gegen 12 Mann und die eigene Chancenauswertung

Das Trainerteam Dudek und Trump musste gegen Spitzenreiter Ellrich wieder auf einige Spieler verzichten. Neben den Verletzten Christoph Steiner, Tchete und Leitner, fehlten auch Kempe, Callies, Droske, Höppner, Pape und David Schlegel. Die Vorzeichen standen also alles andere als rosig.

Ausgeglichene erste Hälfte

Die erste Viertelstunde gehört auch dem Tabellenführer. Feuerriegel und Klein haben die Führung auf dem Fuß. Erst nach 15 Minuten kommt unsere Mannschaft so richtig ins Spiel. Christoph Kühlewind besitzt die erste 100-prozentige Torchance, scheitert jedoch am überragenden Russke. Nach 20 Minuten nochmal Schockmoment für die SG: Feuerriegel setzt einen 20-Meter-Schuss an das Lattenkreuz. Ab da sollten aber erstmal nur noch die Hausherren spielen. Nach 23 Minuten verwertet Christoph Kühlewind einen Brachmann-Pass zum 1:0. Direkt im Anschluss haben Kühlewind und Feiler jeweils das 2:0 auf den Füßen, scheitern aber an Russke. Nach 36 Minuten die erste richtig kuriose Spielentscheidung des Schiedsrichtergespanns: Bei einem Einwurf wird Lucas Rosenstock von seinem Gegenspieler Richtung Ball geschubst, dabei springt ihm die Kugel gegen die Hand und Ludwigs entscheidet auf Handelfmeter – warum, wusste wahrscheinlich das Gespann. Feuerriegel tritt an und verwandelt sicher. Danach hat Kühlewind erneut die Chance, lädt den Ball aus drei Metern aber über das Tor.

Schiedsrichter dreht die Partie

Nach dem Seitenwechsel gehört die erste Chance wieder den Hausherren. Kühlewind scheitert nach einer Ecke an Russke. Die erste Ellricher Chance macht hingegen Trump gegen Feuerriegel zu nichte (54.). Danach wird es zunehmend ein Spiel auf das Ellricher Tor. Kühlewind steuert erneut zweimal allein auf Russke zu, scheitert jedoch auch an diesem (61./73.). Kurz darauf gibt es Freistoß für die Spielgemeinschaft. Kühlewind tritt an und Russke segelt einmal quer durch den Kasten und kratzt das Leder aus dem Winkel – Weltklasse! Danach haben Brachmann und Henning noch beste Einschussmöglichkeiten, doch auch diese verzweifeln am Ellricher Schlussmann (79./83.). Was folgt ist eine Schlussphase, die an Kuriosität ihresgleichen sucht. Zunächst folgt die 87. Spielminute: Einen Ellricher Torschuss klärt ein heimischer Spieler per Hand drei Meter vor der Torlinie. Schiedsrichter Ludwigs entscheidet nach den Worten: „Ihr habt die Wahl – entweder ich gebe Tor oder Elfmeter und rot“ und irritierten Heimspielerblicken auf Tor für Ellrich, obwohl der Ball nie die Torlinie passierte. Vier Minuten später die nächste fragwürdige Aktion: Ein Kühlewind-Freistoß wird von einem Ellricher Spieler in der Mauer per Hand (ähnliche Situation wie beim Handelfmeter in der ersten Halbzeit) im Strafraum oder an der Strafraumgrenze geklärt. Ludwigs lässt in diesem Fall aber weiterspielen und aus der Kontersituation fällt das 1:3.

Fazit

Heute muss ich unsere Mannschaft eins vorwerfen lassen: Das Spiel dominiert zu haben, aber die Chancen nicht verwertet. Unsere Mannschaft ist 70 Minuten klar überliegen. Hat mehr 100-prozentige Torchancen als Ellrich überhaupt Torschüsse. Dennoch geht man am Ende als Verlierer vom Platz. Man scheiterte heute an der eigenen Chancenverwertung und auch am Schiedsrichter Detlef Ludwigs, der an allen drei Ellricher Toren maßgeblich beteiligt war.

 

 

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