Blogeintrag

Spät gedreht

Am Samstag empfing unsere zweite Mannschaft die FSG Salza III. Man wollte den Bock umstoßen und endlich wieder drei Punkte mitnehmen, die Voraussetzungen dafür waren aber eher mäßig. Auf Grund zahlreicher Spielerausfälle (privat, verletzungsbedingt oder gesperrt) hatten beide Mannschaften unserer SG starke Personalsorgen. Danken möchten wir der FSG Salza, dass sie unserem Wunsch entsprochen haben und das Spiel der zweiten Mannschaft so schon 13 Uhr stattfinden konnte.

Salza effektiver

Die erste Halbzeit war dann sehr durchwachsen. Man kam selbst vereinzelt zu Chancen, teilweise zu hochprozentigen, vergab aber allesamt. Größte Chance besaß Oppenberger, der die Kugel vor dem leeren Gehäuse an die Latte setzte. Auf der Gegenseite machten es die Gäste besser. Bereits nach acht Minuten traf Johannes Werther zur Führung. Es sollte ein verteiltes Spiel werden. Vor allem im Spielaufbau hakte es deutlich an unserer Mannschaft, so dass man sich häufig bis auf 20 Meter dem gegnerischen Tor näherte, dann jedoch den Ball auch wieder verlor.

Späte Wende

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Bild nur etwas bessern. Salza setzte vor allem auf gezielte Nadelstiche und kam so immer wieder auch gefährlich vor unser Tor, scheiterten aber an Eschner oder an der von Lars Ehrich organisierten Abwehr. Im Gegenzug hatten wir auch größte Chancen zum Ausgleich zu kommen. Unter anderem Nils Dudek hatte selbigen auf dem Fuß, als er den Torwart schon umkurvt hatte und den Ball am leeren Tor vorbeischoss. Erst die Schlussphase sollte die Erlösung bringen. Der eingewechselte Tim Rosenstock wurde zunächst von Oppenberger mustergültig in Szene gesetzt und traf per Tunnel zum Ausgleich. Zwei Minuten später setzt Christoph Böhme im Strafraum nach, wodurch der Ball zu Rosenstock springt, der aus 16 Metern die Kugel ins lange Eck schießt. Pascal Brachmann hätte dann endgültig den Deckel draufmachen können, doch er scheiterte am Gästekeeper.

Fazit

Ein Spiel mit einigen Lichtpunkten und viel Schatten. Es gab durchaus ein paar gute Spielzüge und Ansätze, aber im Gegenzug auch viele Fehlabspiele, verlorene Zweikämpfe und falsche Laufwege.

 

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