Blogeintrag

Trotz Niederlage ansehnliche Leistung

Wie im Vorbericht schon geahnt, fehlten uns heute mit Kempe, Nowak, Leitner, Ludwig, Heinrici und Christoph Steiner gleich sechs Stammspieler. Da nun auch noch einige andere Spieler zusätzlich nicht zur Verfügung standen, schnürten unser Präsident Uwe Joch und Altmeister Herbert Kuntze noch einmal die Fußballschuhe für die grün weiße Elf, damit man zumindest 14 Spieler zur Verfügung hatte. Die Vorzeichen für einen Auswärtspunkt standen also alles andere als rosig.

Die Null steht

Doch wer nun dachte, Uthleben ergibt sich seinem Schicksal und lädt Krimderode zum Toreschießen ein, der täuschte sich gewaltig! Beide Mannschaften gingen bei gefühlt tropischen Temperaturen von Beginn an ein hohes Tempo. Der Ball schnellte über schöne Kombinationen nur so von einem Strafraum zum anderen. Während es zwischen den Strafräumen ein ausgeglichenes Spiel war, hatte Krimderode in Durchgang eins die gefährlichen Toraktionen, aber ein blendend aufgelegter Trump, der unter anderem einen 20-Meter-Freistoß aus dem Winkel kratzte, verhinderte einen Krimderöder Treffer, sollten die Gastgeber doch mal an der, von Chris Oppenberger, gut organisierten Abwehr vorbeikommen. Unser Team verlegte sich größtenteils aufs Kontern und gezielte Pressingaktionen, spielte aber die Angriffe zu unsauber aus. So blieb es in der ersten Halbzeit bei einem gerechten 0:0.

Der Damm bricht

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Krimderode noch einmal deutlich den Offensivdruck und kam so auch zu mehr Toraktionen. Aber die Uthleber Abwehrmauer stand. Nach 64 Minuten brach der Damm dann aber doch: Ein strammer Schuss von Reich fliegt durch gleich mehrere Beine und landet so dann auch irgendwie im Uthleber Tor –  Mittlerweile keine unverdiente Heimführung. Nach 75 Minuten auch das 2:0. Der Ex-Uthleber Kapitän Stephan Knabe stochert den Ball aus drei Metern irgendwie über die Linie. Die folgenden Uthleber Offensivbemühungen blieben am Ende jedoch ertraglos.

Fazit

Insgesamt war das eine sehr ordentliche Leistung unserer Mannschaft. Trotz zahlreicher Ausfälle konnte man einem der stärksten Teams der Staffel lange Zeit auf Augenhöhe begegnen. Vor allem Einsatz- und Kampfeswille waren heute so hoch, wie man es schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Die Mannschaft

01 Andreas Trump – 04 Jaspar Gemperlein, 11 Chris Oppenberger, 05 Marcus Wolfram (61.min 10 Tim Rosenstock) – 06 David Schlegel – 15 Lucas Rosenstock (90.min 02 Uwe Joch), 07 Justin Gerard Toepfer, 13 Sascha Pflug, 12 Kevin Schlegel – 09 Phillip Tepper (86.min 03 Herbert Kuntze), 08 Oliver Steiner

 

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