Blogeintrag

Unnötige Gegentore

Am Sonntag stand für unsere Mannschaft das Auswärtsspiel beim SV Kleinfurra II an. Bei sommerlichen Temperaturen wollte die Uthleber Mannschaft ihre Siegesserie ausbauen und auswärts weiter dreifach punkten.

Aus Überlegenheit zu wenig gemacht

Von Beginn an sollte man das spielbestimmende Team sein. Die Mannschaft von Steve Kleemann ließ unserer Elf viel Raum, nur wirklich zwingend vor das Kleinfurraer Tor kombinierte man nicht. Oftmals war der letzte Pass zu umständlich gedacht. Dennoch zog unsere Mannschaft recht mühelos nach einer guten halben Stunde auf 0:3 davon. Zweimal Philip Kempe und einmal Oliver Steiner trafen für die Grün Weißen. Vor der Pause dann aber noch der Kleinfurraer Anschlusstreffer – unsere Defensive ist ungeordnet und so kommt Mociran völlig frei im Strafraum zum Abschluss.

Slapstick-Tor bringt Gastgeber zurück

Nach dem Seitenwechsel stellt Kempe, der seinen Torriecher offenbar wiedergefunden hat, den alten Abstand von drei Toren aber schnell wieder her. Danach plätschert das Spiel so vor sich hin. Unsere Mannschaft scheint alles unter Kontrolle zu haben und vergibt unsere Offensivaktionen reihenweise durch ungenaue Zuspiele, unpräzise Abschlüsse oder ähnliche Unkonzentriertheiten. Nach 72 Minuten dann aber das zweite Kleinfurraer Tor – einen Rückpass von Gemperlein will Trump direkt nach vorn spielen, tritt aber am hoppelnden Ball vorbei, so dass dieser ins Tor kullert. Das bringt Kleinfurra nochmal die zweite Luft, so dass Siebert sogar noch das 3:4 gelingt, als er den Ball am herauseilenden Trump vorbeischiebt. Blühte Uthleben etwa ein zweites Salza III? Nein. Denn nahezu im Gegenzug sorgt Pflug wieder für klare Verhältnisse. Nach einem Brunner-Pass zimmert er den Ball ins Tor zum 3:5-Endstand.

Nachdem es im Hinspiel noch zu einigen Unstimmigkeiten zwischen beiden Mannschaften auf dem Platz kam, gab es heute von der Kleinfurraer Mannschaft nach dem Spiel einen Kasten Bier quasi als Friedensangebot. Faire Geste, nach einem rundum fairen Spiel!

Fazit

Eigentlich war unsere Mannschaft über 90 Minuten das spielbestimmende Team. Lässt sich aber völlig unnötig drei Gegentore einschenken. Die Zielstrebigkeit einen Treffer zu erzielen und zugleich einen Gegentreffer verhindern zu wollen, muss deutlich gesteigert werden bis zum nächsten Spiel gegen Neustadt.

Die Mannschaft

12 Andreas Trump – 02 Nico Leitner, 11 Chris Oppenberger (C), 15 Lucas Rosenstock – 14 Stefan Nowak (55.min 04 Jaspar Gemperlein) – 17 Lukas Henning (60.min 09 Kevin Schlegel), 18 Hannes Brunner, 07 Philip Kempe, 13 Sascha Pflug – 08 Oliver Steiner, 13 Christoph Kaliebe (76.min 10 Tim Rosenstock)

Tore

12.min 0:1 Philip Kempe (Oppenberger)
31.min 0:2 Philip Kempe (Brunner)
33.min 0:3 Oliver Steiner (Kempe)
37.min 1:3 Mociran
50.min 1:4 Philip Kempe (Kaliebe)
72.min 2:4 Jaspar Gemperlein (ET/Trump)
78.min 3:4 Siebert
80.min 3:5 Sascha Pflug (Brunner)

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