Blogeintrag

Zu wenig Glück und Zielstrebigkeit

Unsere zweite Mannschaft wollte am Sonntagsspiel gegen Tabellennachbarn Werther II nach dem Sieg gegen Salza III unter der Woche nachlegen. Dafür musste die Mannschaft wieder einmal kräftig durchgewürfelt werden, da uns Spieler wie Jonas Kühlewind, Christoph Böhme oder Stefan Nowak nicht zur Verfügung standen.

Schiminitzki mit Doppelschlag

Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Beide Mannschaften suchten den Weg zum Tor – die heimischen Wertheraner setzten dabei vor allem auf Oldstar Carsten Schiminitzki, der wohl jedem Kenner der Nordhäuser Fußballszene ein Begriff sein dürfte. Die erste Großchance besaß Florian Röger, als er eine Eingabe von Kaliebe fünf Meter freistehend vor dem Tor nicht richtig trifft. Auf der Gegenseite sorgt Werther II mit einem Pfostenkracher für Aufsehen. So ging es dann auch weiter hin und her, jedoch fehlte unsere Mannschaft heute die Kreativität, die Konzentration und der Wille vom vorangegangen Spiel. Nach einer guten halben Stunde dann die Heimführung. Unsere Mannschaft ist kurzzeitig unsortiert in der Zentrale, wodurch Grasenik viel Platz hat, einen Angriff einzuleiten, der letztendlich per Flanke auf dem Kopf von Schiminitzki landet, welcher sich nicht zweimal bitten lässt. Auf der Gegenseite verfehlen Schüsse von Biller, Brachmann oder Kaliebe nur knapp das Ziel oder treffen nur den Querbalken. Werther sorgt dann mit einem Doppelschlag auch schon für den Endstand. Wieder wird Schiminitzki freigespielt und erneut trifft er.

Vier mal Alu

Nach dem Seitenwechsel nahm sich unsere Mannschaft vor, mindestens den Ausgleich noch herbeiführen zu wollen. Doch dabei wurde vor allem eine große Schwäche allen wieder einmal vor Augen geführt: Der Abschluss. Dreimal Latte und einmal Pfosten sowie mehrere gute Einschussmöglichkeiten wurden erspielt, brachten aber keinen Ertrag. Werther verlegte sich im zweiten Durchgang auf das Verwalten der Führung und sorgte mit vereinzelten Kontern für Gefahr. Eschner musste jedoch im zweiten Durchgang nur einmal wirklich eingreifen, parierte dort aber im eins-gegen-eins wieder einmal bärenstark. Am Ende bleibt es so beim 2:0 für den Gastgeber.

Fazit

Insgesamt fünf Aluminiumtreffer zeigen allein schon, dass die Partie heute mit etwas mehr Glück auch ganz anders hätte ausgehen können. Dennoch bleibt bestehen, dass einige Spieler nicht ansatzweise an die Leistung von Mittwoch anknüpfen konnten und die Mannschaft insgesamt nicht konzentriert, passsicher und zielstrebig genug gespielt hat und dadurch Werther II auch drei- viermal zum Toreschießen einlud. Wenn die Gastgeber davon nun zwei Chancen nutzen, darf man sich im Nachhinein nicht wundern.

Die Mannschaft

01 Tom-Franz Eschner – 04 Jaspar Gemperlein, 09 Martin Heise, 13 Justin Gerard Toepfer – 17 Paul Biller, 15 Lucas Rosenstock – 03 Florian Röger, 14 Pascal Brachmann, 11 Christoph Kaliebe (77.min 18 Sebastian Wiedling), 16 Kevin Schlegel (60.min 08 Oliver Steiner) – 10 Tim Rosenstock (C) (46.min 07 Patrick Geiseler)

 

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